Partnerprogramm von Bodo Schäfer – warum Ehrlichkeit besser verkauft
Zitat von Tester am Juli 27, 2026, 6:00 p.m. UhrEs gibt eine verbreitete Annahme im Affiliate-Bereich, die sich hartnäckig hält: dass jede Einschränkung Klicks kostet. Wer schreibt, für wen ein Produkt nichts ist, verliere genau die Leute, die sonst gekauft hätten. Das klingt logisch und ist trotzdem falsch – jedenfalls für alles, was über einen einzelnen Beitrag hinausgeht.
Der Denkfehler steckt in der Zeitachse. Auf einen Beitrag bezogen stimmt es vielleicht: Ein einschränkender Satz hält den einen oder anderen vom Klick ab. Über ein Jahr betrachtet dreht sich das Verhältnis um, weil du dieselben Leute wieder und wieder erreichst – und weil jemand, der einmal auf deine Empfehlung hin etwas bekommen hat, das nicht passte, beim nächsten Mal nicht mehr klickt.
Konkret heißt das für dieses Programm: Du kannst über Die Gesetze der Gewinner schreiben, dass nummerierte Lebensregeln nicht jedem liegen. Du kannst bei Der Weg zur finanziellen Freiheit dazusagen, dass es keine Anlageberatung ist und keine konkreten Produkte nennt. Bei Ein Hund namens Money kannst du erwähnen, dass Leser mit Vorwissen wenig Neues finden. Und bei ICH KANN DAS gehört der Hinweis dazu, dass ein Buch keine schwierige Lebenssituation auflöst. Bei Karriere mit System wiederum ist der ehrliche Satz, dass Lektüre allein keinen Konflikt im Betrieb löst.
Keine dieser Einschränkungen macht die Produkte schlecht. Sie machen deine Empfehlung überprüfbar – und das ist der eigentliche Punkt. Ein Text, in dem alles großartig ist, liest sich wie Werbung, weil er sich wie Werbung verhält. Ein Text mit einer klaren Grenze liest sich wie eine Meinung.
Bei den höherpreisigen Angeboten wiegt das noch schwerer. Wer Wahrer Wohlstand oder Endlich sichtbar mit Selbstvermarktung mit bis zu 108,74 € pro Verkauf empfiehlt, spricht über eine dreistellige Ausgabe. Da entscheidet Vertrauen, nicht Formulierung. Dasselbe gilt für das Live-Seminar Aufbruch mit rund 19 € pro Anmeldung, bei dem zusätzlich Zeit und Anreise dazukommen – wer das verschweigt, bekommt enttäuschte Leute zurück.
Es gibt noch einen zweiten, praktischeren Grund für Ehrlichkeit: Sie erspart dir Arbeit. Wenn du klar sagst, für wen etwas gedacht ist, klicken vor allem die Passenden. Deren Bestellungen bleiben bestehen, sie schreiben keine unzufriedenen Kommentare und sie kommen wieder. Wer breit streut und nachher aussortieren muss, hat unterm Strich mehr zu tun.
Es gibt noch einen dritten Effekt, der selten benannt wird: Ehrlichkeit erleichtert das Schreiben. Wer sich vornimmt, ein Produkt durchgehend gut aussehen zu lassen, muss um jede Schwachstelle herumformulieren – und merkt beim Schreiben, dass der Text zäh wird. Wer die Grenzen einfach benennen darf, kommt schneller voran und braucht weniger Anläufe. Das klingt nach einer Nebensache, entscheidet aber darüber, ob überhaupt regelmäßig etwas veröffentlicht wird.
Dazu kommt: Einschränkungen liefern Inhalt. „Für wen ist das nichts" ist ein ganzer Absatz, den man sonst mit Füllmaterial überbrücken müsste.
Was Ehrlichkeit ausdrücklich nicht bedeutet: nörgeln. Ein Text, der überwiegend aus Einschränkungen besteht, ist genauso wenig hilfreich wie einer ohne. Die Mischung, die funktioniert, ist ziemlich simpel: sagen, was das Produkt gut kann, sagen, für wen es nichts ist, und den Rest dem Leser überlassen.
Und der Punkt, an dem Ehrlichkeit nicht optional ist: die Kennzeichnung. Dass hinter einem Link eine Vergütung steht, sollte man nicht verstecken. Die meisten Leser rechnen ohnehin damit – wer es offen schreibt, verliert wenig und gewinnt die, die auf so etwas achten.
Wer das ausprobieren will: Die Anmeldung ist kostenlos, ohne Bewerbung und sofort freigeschaltet, ausgezahlt wird in der Regel monatlich.
Habt ihr mal gemessen, ob ein einschränkender Absatz eure Klickzahlen wirklich drückt – oder ist das eine Annahme, die alle ungeprüft weitertragen?
Es gibt eine verbreitete Annahme im Affiliate-Bereich, die sich hartnäckig hält: dass jede Einschränkung Klicks kostet. Wer schreibt, für wen ein Produkt nichts ist, verliere genau die Leute, die sonst gekauft hätten. Das klingt logisch und ist trotzdem falsch – jedenfalls für alles, was über einen einzelnen Beitrag hinausgeht.
Der Denkfehler steckt in der Zeitachse. Auf einen Beitrag bezogen stimmt es vielleicht: Ein einschränkender Satz hält den einen oder anderen vom Klick ab. Über ein Jahr betrachtet dreht sich das Verhältnis um, weil du dieselben Leute wieder und wieder erreichst – und weil jemand, der einmal auf deine Empfehlung hin etwas bekommen hat, das nicht passte, beim nächsten Mal nicht mehr klickt.
Konkret heißt das für dieses Programm: Du kannst über Die Gesetze der Gewinner schreiben, dass nummerierte Lebensregeln nicht jedem liegen. Du kannst bei Der Weg zur finanziellen Freiheit dazusagen, dass es keine Anlageberatung ist und keine konkreten Produkte nennt. Bei Ein Hund namens Money kannst du erwähnen, dass Leser mit Vorwissen wenig Neues finden. Und bei ICH KANN DAS gehört der Hinweis dazu, dass ein Buch keine schwierige Lebenssituation auflöst. Bei Karriere mit System wiederum ist der ehrliche Satz, dass Lektüre allein keinen Konflikt im Betrieb löst.
Keine dieser Einschränkungen macht die Produkte schlecht. Sie machen deine Empfehlung überprüfbar – und das ist der eigentliche Punkt. Ein Text, in dem alles großartig ist, liest sich wie Werbung, weil er sich wie Werbung verhält. Ein Text mit einer klaren Grenze liest sich wie eine Meinung.
Bei den höherpreisigen Angeboten wiegt das noch schwerer. Wer Wahrer Wohlstand oder Endlich sichtbar mit Selbstvermarktung mit bis zu 108,74 € pro Verkauf empfiehlt, spricht über eine dreistellige Ausgabe. Da entscheidet Vertrauen, nicht Formulierung. Dasselbe gilt für das Live-Seminar Aufbruch mit rund 19 € pro Anmeldung, bei dem zusätzlich Zeit und Anreise dazukommen – wer das verschweigt, bekommt enttäuschte Leute zurück.
Es gibt noch einen zweiten, praktischeren Grund für Ehrlichkeit: Sie erspart dir Arbeit. Wenn du klar sagst, für wen etwas gedacht ist, klicken vor allem die Passenden. Deren Bestellungen bleiben bestehen, sie schreiben keine unzufriedenen Kommentare und sie kommen wieder. Wer breit streut und nachher aussortieren muss, hat unterm Strich mehr zu tun.
Es gibt noch einen dritten Effekt, der selten benannt wird: Ehrlichkeit erleichtert das Schreiben. Wer sich vornimmt, ein Produkt durchgehend gut aussehen zu lassen, muss um jede Schwachstelle herumformulieren – und merkt beim Schreiben, dass der Text zäh wird. Wer die Grenzen einfach benennen darf, kommt schneller voran und braucht weniger Anläufe. Das klingt nach einer Nebensache, entscheidet aber darüber, ob überhaupt regelmäßig etwas veröffentlicht wird.
Dazu kommt: Einschränkungen liefern Inhalt. „Für wen ist das nichts" ist ein ganzer Absatz, den man sonst mit Füllmaterial überbrücken müsste.
Was Ehrlichkeit ausdrücklich nicht bedeutet: nörgeln. Ein Text, der überwiegend aus Einschränkungen besteht, ist genauso wenig hilfreich wie einer ohne. Die Mischung, die funktioniert, ist ziemlich simpel: sagen, was das Produkt gut kann, sagen, für wen es nichts ist, und den Rest dem Leser überlassen.
Und der Punkt, an dem Ehrlichkeit nicht optional ist: die Kennzeichnung. Dass hinter einem Link eine Vergütung steht, sollte man nicht verstecken. Die meisten Leser rechnen ohnehin damit – wer es offen schreibt, verliert wenig und gewinnt die, die auf so etwas achten.
Wer das ausprobieren will: Die Anmeldung ist kostenlos, ohne Bewerbung und sofort freigeschaltet, ausgezahlt wird in der Regel monatlich.
Habt ihr mal gemessen, ob ein einschränkender Absatz eure Klickzahlen wirklich drückt – oder ist das eine Annahme, die alle ungeprüft weitertragen?
