Einkommen, das nicht an der Downline hängt — ein Blick über den Tellerrand
Zitat von Tester am August 1, 2026, 2:45 p.m. UhrIch bin seit acht Jahren dabei und will hier mal etwas ansprechen, das mir in Gesprächen immer wieder begegnet, aber selten offen diskutiert wird: die Abhängigkeit. Nicht im negativen Sinn, sondern rein sachlich betrachtet.
Wer über Jahre eine Struktur aufbaut, hat am Ende ein Einkommen, das an drei Dingen hängt. An den Menschen in der Struktur, am Unternehmen und an dessen Vergütungsplan. Alle drei kann man beeinflussen, aber keines davon kontrollieren. Ich habe zwei Planänderungen mitgemacht, und beim zweiten Mal hat es einen erheblichen Teil meines laufenden Einkommens gekostet, ohne dass ich irgendetwas falsch gemacht hätte.
Das war der Moment, in dem ich angefangen habe, etwas aufzubauen, das mit dem Geschäft überhaupt nichts zu tun hat. Nicht als Ersatz, sondern als zweites Bein, das auch dann noch steht, wenn im ersten etwas passiert.
Meine Wahl waren Dividendenaktien. Ausschlaggebend war weniger die Rendite als die Unabhängigkeit: Diese Zahlungen hängen nicht daran, ob jemand in meinem Team aktiv ist, ob ein Produkt neu aufgelegt wird oder ob eine Regelung geändert wird. Sie hängen an Unternehmen, die mit unserer Branche nichts zu tun haben.
Ich hatte allerdings null Ahnung davon und habe das entsprechend schlecht angefangen. Meine ersten Käufe folgten derselben Logik, die ich aus dem Vertrieb kannte: Ich habe auf gute Geschichten und beeindruckende Zahlen reagiert. Bei Aktien ist genau das der Weg in die Fehlentscheidung.
Strukturiert habe ich es dann mit der Dividenden Strategie Masterclass von Andreas Hollmotz gelernt, der als Dividenden Backpacker bekannt ist. Elf Kapitel mit jenseits von 65 Einheiten, in Summe über elf Stunden, ergänzt um einen Newsroom für Nachschub. Einmalige Zahlung, kein Abo. Der Anbieter meldet inzwischen mehr als 700 Teilnehmer.
Was für mich der wichtigste Lerneffekt war: Man kauft keine Geschichte, sondern eine Beteiligung an einem Geschäft, das Zahlen liefert, die man nachprüfen kann. Es gibt dort keine Motivationsebene, kein Team, keine Veranstaltung. Nur die Frage, ob dieses Unternehmen verlässlich Geld verdient und ob die Ausschüttung daraus gedeckt ist. Für jemanden aus unserem Umfeld ist das eine ziemliche Umstellung, weil wir sehr viel über Menschen und Motivation arbeiten.
Der zweite Lerneffekt: Streuung ist hier einfach. Ich kann problemlos in zwanzig Unternehmen aus verschiedenen Branchen investieren. In unserem Geschäft ist Streuung schwer, weil man realistisch nicht in drei Vertrieben gleichzeitig ernsthaft aktiv sein kann.
Was ich nicht schönreden will: Auch hier verliert man Geld, wenn man es falsch macht, und manchmal auch, wenn man es richtig macht. Kurse fallen. Eine Dividende ist keine Zusage, sondern eine jährliche Entscheidung des Unternehmens und kann gekürzt werden. Der Aufbau dauert viele Jahre, und in den ersten davon sieht man kaum etwas.
Offenlegung: Mein Link ist ein Partnerlink, ich verdiene an einem Kauf mit. Wer die Kapitelübersicht ansehen will, kommt über die Produktseite an die vollständige Gliederung. Ohne meinen Link findet man den Kurs über den Namen.
Warum ich das hier poste: Ich glaube, dass viele von uns ihre gesamte finanzielle Zukunft an eine einzige Firma gehängt haben, ohne es je so formuliert zu haben. Das ist genau das Risiko, vor dem wir Angestellte immer warnen, wenn wir von einem einzigen Arbeitgeber sprechen.
Praktisch mache ich es so: Ein fester Anteil jeder Abrechnung geht weg, bevor ich ihn ausgeben kann. Freiwillig übrig lassen hat bei mir jahrelang nicht geklappt, weil in guten Monaten immer eine Verwendung da war.
Ein Punkt zur Ehrlichkeit gegenüber dem eigenen Team: Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich außerhalb etwas aufbaue. Das wurde am Anfang schief angesehen, inzwischen fragen mehrere Leute im Team danach. Wer den eigenen Aufbau verheimlicht, vermittelt außerdem den Eindruck, es sei etwas Verbotenes, und das ist es nicht.
Mich interessiert eure Sicht: Habt ihr etwas außerhalb des Vertriebs aufgebaut? Und wenn ja, macht ihr das offen im Team, oder wird das eher als mangelnde Überzeugung gelesen?
Ich bin seit acht Jahren dabei und will hier mal etwas ansprechen, das mir in Gesprächen immer wieder begegnet, aber selten offen diskutiert wird: die Abhängigkeit. Nicht im negativen Sinn, sondern rein sachlich betrachtet.
Wer über Jahre eine Struktur aufbaut, hat am Ende ein Einkommen, das an drei Dingen hängt. An den Menschen in der Struktur, am Unternehmen und an dessen Vergütungsplan. Alle drei kann man beeinflussen, aber keines davon kontrollieren. Ich habe zwei Planänderungen mitgemacht, und beim zweiten Mal hat es einen erheblichen Teil meines laufenden Einkommens gekostet, ohne dass ich irgendetwas falsch gemacht hätte.
Das war der Moment, in dem ich angefangen habe, etwas aufzubauen, das mit dem Geschäft überhaupt nichts zu tun hat. Nicht als Ersatz, sondern als zweites Bein, das auch dann noch steht, wenn im ersten etwas passiert.
Meine Wahl waren Dividendenaktien. Ausschlaggebend war weniger die Rendite als die Unabhängigkeit: Diese Zahlungen hängen nicht daran, ob jemand in meinem Team aktiv ist, ob ein Produkt neu aufgelegt wird oder ob eine Regelung geändert wird. Sie hängen an Unternehmen, die mit unserer Branche nichts zu tun haben.
Ich hatte allerdings null Ahnung davon und habe das entsprechend schlecht angefangen. Meine ersten Käufe folgten derselben Logik, die ich aus dem Vertrieb kannte: Ich habe auf gute Geschichten und beeindruckende Zahlen reagiert. Bei Aktien ist genau das der Weg in die Fehlentscheidung.
Strukturiert habe ich es dann mit der Dividenden Strategie Masterclass von Andreas Hollmotz gelernt, der als Dividenden Backpacker bekannt ist. Elf Kapitel mit jenseits von 65 Einheiten, in Summe über elf Stunden, ergänzt um einen Newsroom für Nachschub. Einmalige Zahlung, kein Abo. Der Anbieter meldet inzwischen mehr als 700 Teilnehmer.
Was für mich der wichtigste Lerneffekt war: Man kauft keine Geschichte, sondern eine Beteiligung an einem Geschäft, das Zahlen liefert, die man nachprüfen kann. Es gibt dort keine Motivationsebene, kein Team, keine Veranstaltung. Nur die Frage, ob dieses Unternehmen verlässlich Geld verdient und ob die Ausschüttung daraus gedeckt ist. Für jemanden aus unserem Umfeld ist das eine ziemliche Umstellung, weil wir sehr viel über Menschen und Motivation arbeiten.
Der zweite Lerneffekt: Streuung ist hier einfach. Ich kann problemlos in zwanzig Unternehmen aus verschiedenen Branchen investieren. In unserem Geschäft ist Streuung schwer, weil man realistisch nicht in drei Vertrieben gleichzeitig ernsthaft aktiv sein kann.
Was ich nicht schönreden will: Auch hier verliert man Geld, wenn man es falsch macht, und manchmal auch, wenn man es richtig macht. Kurse fallen. Eine Dividende ist keine Zusage, sondern eine jährliche Entscheidung des Unternehmens und kann gekürzt werden. Der Aufbau dauert viele Jahre, und in den ersten davon sieht man kaum etwas.
Offenlegung: Mein Link ist ein Partnerlink, ich verdiene an einem Kauf mit. Wer die Kapitelübersicht ansehen will, kommt über die Produktseite an die vollständige Gliederung. Ohne meinen Link findet man den Kurs über den Namen.
Warum ich das hier poste: Ich glaube, dass viele von uns ihre gesamte finanzielle Zukunft an eine einzige Firma gehängt haben, ohne es je so formuliert zu haben. Das ist genau das Risiko, vor dem wir Angestellte immer warnen, wenn wir von einem einzigen Arbeitgeber sprechen.
Praktisch mache ich es so: Ein fester Anteil jeder Abrechnung geht weg, bevor ich ihn ausgeben kann. Freiwillig übrig lassen hat bei mir jahrelang nicht geklappt, weil in guten Monaten immer eine Verwendung da war.
Ein Punkt zur Ehrlichkeit gegenüber dem eigenen Team: Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich außerhalb etwas aufbaue. Das wurde am Anfang schief angesehen, inzwischen fragen mehrere Leute im Team danach. Wer den eigenen Aufbau verheimlicht, vermittelt außerdem den Eindruck, es sei etwas Verbotenes, und das ist es nicht.
Mich interessiert eure Sicht: Habt ihr etwas außerhalb des Vertriebs aufgebaut? Und wenn ja, macht ihr das offen im Team, oder wird das eher als mangelnde Überzeugung gelesen?
